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Ich gehe davon aus, dass Peter Oebel Bücher schon immer geliebt hat – auf die Idee, selbst welche zu schreiben kam er deswegen noch lange nicht. Er musste erst über sechzig werden, um die Muße oder den Mut oder beides zu finden, sich selbst vor das weiße Blatt Papier zu setzen und es mit seinen Erfahrungen und Beobachtungen zu füllen. Von all den Möglichkeiten, seine Gedanken mitzuteilen, hat er das Schreiben gewählt. Warum? Vielleicht, weil es ihm so bisweilen gelingt, flüchtige Begegnungen mittels seiner Zeilen zum Bleiben zu überreden und ein paar Augenblicke seines Lebens, seien sie wirklich oder imaginiert, festzuhalten.

 Marcel Maerz  (Publizist)